Glaube, Erinnerung und Hoffnung
In den stillen Tagen Anfang November hält die Kirche inne. Zwei Feste, eng miteinander verwoben, öffnen den Blick auf das Geheimnis des Lebens und des ewigen Daseins bei Gott.
An Allerheiligen, am 1. November, feiern wir jene unzähligen Menschen, in denen Gottes Liebe auf besondere Weise sichtbar wurde – die bekannten Heiligen ebenso wie die vielen stillen, namenlosen, die in Treue und Güte gelebt haben. Ihr Beispiel erinnert uns: Heiligkeit ist kein fernes Ideal, sondern eine Berufung für jeden von uns.
Der Gedenktag Allerseelen, am 2. November, ist unserer Erinnerung an alle Verstorbenen gewidmet. Wir beten für sie und halten im Glauben fest, dass sie bei Gott geborgen sind und ihre Liebe in uns weiterlebt.
Beide Tage tragen denselben Trost in sich: Das Band zwischen den Lebenden und den Verstorbenen reisst nicht ab. Es bleibt in der Gemeinschaft des Glaubens und in der Hoffnung auf die Auferstehung lebendig.
Einladung zum gemeinsamen Totengedenken
Wir laden herzlich ein, diese Tage gemeinsam zu begehen und das Licht der Hoffnung neu zu entzünden:
- Sonntag, 1. November
- 09.30 Uhr – Grabsegnung auf dem Friedhof Fluntern beim Brunnen
- 10.30 Uhr – Eucharistiefeier in der Kirche St. Martin mit Chor und Totengedenken für alle Verstorbenen unserer Pfarrei, besonders für jene, die seit dem vergangenen Jahr heimgegangen sind
- Montag, 2. November
- 08.30 Uhr – Eucharistiefeier in der Kirche St. Martin
Im gemeinsamen Gebet, im Klang des Chores und im warmen Licht der Kerzen darf spürbar werden, was uns trägt: die Liebe, die den Tod überdauert.